Museum
Schloss Liebenwerda

In der Stadt Liebenwerda im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg steht das Schloss Liebenwerda. Ursprünglich als Burg im 13. Jahrhundert errichtet, entwickelte es sich zu einem Renaissanceschloss und prägt bis heute das Stadtbild.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Liebenwerda reichen bis ins frühe 13. Jahrhundert zurück, als es um 1207 als Burg im Zuge der Deutschen Ostsiedlung entstand. Es gehörte zu einer Reihe von Befestigungen entlang der Schwarzen Elster. Die ersten belegten Besitzer waren die Ileburger um 1231. Im Jahr 1330 wird eine Burgkapelle erwähnt. Später, um 1384/1387, fiel die Burg an die Ritter von Rammelshayn, die als Raubritter in Erscheinung traten und durch eine Schützengilde vertrieben wurden. Im Jahr 1420 bezog Euphemia von Oels, die Witwe Kurfürst Albrechts III., die Burg als Wittum und veranlasste den Bau des Vorderschlosses bis 1424. Ein Brand um 1487/1490 zerstörte Teile der Anlage. Im Jahr 1519 traf sich Martin Luther hier mit dem päpstlichen Nuntius Karl von Miltitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.5158, 13.3986