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Schloss Lichtenwalde
Schloss Lichtenwalde in Niederwiesa-Lichtenwalde, Sachsen, zeichnet sich durch seine Architektur und einen Barockpark aus. Es beherbergt heute ein Museum und eine Bibliothek.
Geschichte+
Die Ursprünge von Lichtenwalde reichen bis ins Jahr 1230 zurück, als die Markgrafen von Meißen eine Burganlage am Zschopau-Ufer errichteten. Diese diente als Schutz gegen benachbarte Herrschaften. Nach wechselnden Besitzern, darunter die Burggrafen von Meißen und die Familie von Honsberg, fiel die Burg 1447 an die Familie von Harras. Eustachius von Harras ließ die alte Burg 1550 zu einem Wohnschloss umbauen. Nach seinem Tod ohne männliche Erben ging Lichtenwalde 1561 an das Kurhaus Sachsen über. 1694 erwarb die Familie von Bünau den Besitz. 1719 kaufte Jakob Heinrich Graf von Flemming das Anwesen, verkaufte es aber 1722 an Christoph Heinrich Reichsgraf von Watzdorf, der die bestehenden Bauten abreißen und das heutige Barockschloss errichten ließ. Sein Sohn Friedrich Carl von Watzdorf legte ab 1730 den Park an. Nach dem Tod Watzdorfs ohne Nachkommen gelangte Lichtenwalde 1764 erneut in den Besitz der Familie Vitzthum von Eckstädt, die das Schloss bis zur Enteignung 1945 hielt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.8836, 13.0109