Privatbesitz
Schloss Leyenburg

In Rheurdt an der Grenze zu Neukirchen-Vluyn im Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen, liegt Schloss Leyenburg, ein historischer Herrensitz. Ursprünglich als "Haus Kieckhorst" bekannt, entwickelte es sich von einer mittelalterlichen Wehranlage zu einem Rokoko-Jagdschloss.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Jahr 1349 zurück, als "Haus Kieckhorst" erstmals als geldrisches Lehen erwähnt wurde. Diese frühe Anlage war von Wassergräben und Erdwällen umgeben und besaß einen Wehrturm. Im Jahr 1431 wurde es von Raubritter Hermann von Eppinghofen geplündert und in Brand gesteckt. Weitere schwere Beschädigungen erlitt es 1642 durch hessisch-weimarische Truppen. Bis zum 16. Jahrhundert war die Familie Kieckhorst Eigentümerin, gefolgt von der Familie von Afferden bis 1768 und kurzzeitig der Familie Freneau. 1772 erwarb die Krefelder Seidenfabrikantenfamilie von der Leyen das Gut als Landsitz. Sie ließen die alten Gebäude weitgehend abreißen und errichteten ein Rokoko-Jagdschloss, das den Namen Leyenburg erhielt. 1832 wurde das Schloss um ein Stockwerk erhöht und im 19.
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Lage: 51.4360, 6.5193