Privatbesitz
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Schloss Leitheim

In Leitheim steht ein dreigeschossiges Quadratgebäude, eine ehemalige Sommerresidenz der Äbte des Klosters Kaisheim, auf einer Anhöhe über dem Nordufer der Donau. Es wurde als geistlicher Herrensitz konzipiert.
Geschichte+
Die erste Erwähnung des Hofes Litun, des heutigen Leitheim, erfolgte 1147, und 1185 ist eine Kapelle an diesem Ort belegt. Bis 1770 wurde an den Donauhängen Weinbau betrieben, dessen Potenzial Abt Leonhard Weinmayr 1427 erkannte und den Anbau ausweiten ließ. 1542 wurde der Weinberg ummauert und ein Weingärtnerhaus errichtet. Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg ließ Abt Elias Götz die Hofanlage ab 1696 zu einer Sommerresidenz ausbauen, wobei Schloss und die St. Blasius-Kirche fertiggestellt wurden. Zwischen 1748 und 1750 erhielt das Schloss ein drittes Geschoss und sein Mansardenwalmdach. Unter Abt Coelestin I. Mermos wurde das Schloss 1751 im Rokokostil ausgestattet, inklusive eines Freskenzyklus von Gottfried Bernhard Göz. Nach der Säkularisation 1802 drohte der Abriss, doch König Maximilian I. Joseph von Bayern veranlasste 1820 den Verkauf an Friedrich Ludwig Camil Marquis de Montperny, der Biedermeier-Wohnräume einrichtete.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.7419, 10.8834