Privatbesitz
Schloss Leerodt (Geilenkirchen)

Einst ein Wasserschloss im Wurmtal, liegt Schloss Leerodt zwischen Süggerath und Müllendorf im Stadtgebiet von Geilenkirchen.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Wasserburg Leerodt datiert auf das Jahr 1354. Seit dem 14. Jahrhundert diente sie als Stammsitz der Familie von Leerodt und war ein Lehen der Herren von Randerath, später der Herren von Heinsberg. Um 1578 ließ Christoph von Leerodt die ursprüngliche Wasserburg erweitern, und 1616 entstand die Vorburg. Heinrich Wilhelm, sein Enkel und Hofmeister in Düsseldorf, errichtete 1647 das Herrenhaus. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Herrenhaus stark beschädigt und ist heute eine Ruine. Mit Clemens August von Leerodt starb das Geschlecht 1829 im Mannesstamm aus. Die Witwe seines Neffen, eine geborene Freiin von Eynatten-Trips, bewohnte das Schloss nicht, was zu einem Verfall führte. Bereits 1840 musste ein Teil des Herrenhauses abgerissen werden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.9856, 6.1525