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Museum
Schloss Landestrost
In Neustadt am Rübenberge in Niedersachsen steht Schloss Landestrost, ein Bauwerk der Weserrenaissance. Ursprünglich als Teil einer Stadtfestung konzipiert, diente es Herzog Erich II. zu Braunschweig-Lüneburg als Wohn- und Verwaltungssitz und ist heute ein Ort für Kultur und Geschichte.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Landestrost reichen bis ins Jahr 1493 zurück, als an dieser Stelle die Burg „castrum Rouenberg“ erstmals erwähnt wurde. Ein Brand im Jahr 1563 zerstörte diese Vorgängerburg weitgehend. Herzog Erich II. begann 1573 mit dem Neubau des Schlosses auf den alten Fundamenten. Die Bauarbeiten, die bis 1584 andauerten, sollten seine Macht im nördlichen Teil seines Fürstentums demonstrieren und gleichzeitig wichtige Handelswege sowie die Leineschifffahrt überwachen. Während der Bauzeit benannte der Herzog die Stadt Neustadt in Landestrost um, eine Änderung, die nach seinem Tod im Jahr 1584 rückgängig gemacht wurde. Der Herzog starb, bevor das Schloss vollständig fertiggestellt war, und hinterließ keine legitimen Erben. Sein Neffe Herzog Julius ließ die kostspieligen Arbeiten unvollendet abschließen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.5026, 9.4629