Joseph-Bernhart-Fachakademie für Sozialpädagogik
Schloss Krumbach
In Krumbach im schwäbischen Landkreis Günzburg prägt das Schloss Krumbach, ein Renaissancebau, zusammen mit der Stadtpfarrkirche St. Michael das Ortsbild.
Geschichte+
Die Ursprünge des heutigen Schlosses Krumbach sind bereits im Jahr 1125 dokumentiert, als die Herren von Krumbach und die ursprüngliche Burganlage erstmals erwähnt wurden. Zwischen 1213 und 1301 befand sich die Anlage im Besitz der Markgrafen von Burgau. Nach dem Aussterben dieser Linie gehörte Krumbach über 500 Jahre lang, bis 1805, den Habsburgern, die es mehrfach verpfändeten. Das Schloss diente stets als Amtssitz der jeweiligen Lehensträger. Der heutige dreigeschossige Renaissancebau entstand 1530 unter der Ägide des kaiserlichen Rates Hans Lamparter von Greifenstein. Später ging das Lehen an die Weber von Pisenberg und anschließend an die Grafen von Liechtenstein-Kastelkorn, die um 1700 barocke Umbauten im Inneren vornahmen, wodurch das Schloss auch als Liechtensteinschloss bekannt wurde. Nach der Eingliederung Krumbachs nach Bayern im Jahr 1805 entging das Schloss dem Abriss, da die Gemeinde es erwarb, um dort eine Schule einzurichten. Von 1816 bis 1838 beherbergte es die örtliche Schule.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 48.2448, 10.3629