Leerstehend
Schloss Kransberg

Auf etwa 283 Metern über dem Meeresspiegel erhebt sich Schloss Kransberg, ein Bauwerk im hessischen Hochtaunuskreis. Ursprünglich als staufische Verteidigungsanlage konzipiert, hat es zahlreiche Umgestaltungen und Nutzungen erfahren, von einer mittelalterlichen Burg bis hin zu einem militärischen Komplex im 20. Jahrhundert.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück, als ein Feldgericht in der Nähe existierte. Im 11. Jahrhundert entstand eine Wehranlage. Die erste urkundliche Erwähnung einer Steinburg datiert auf das Jahr 1170, als die Staufer Kransberg als Teil einer Verteidigungskette errichteten. Aus dieser Zeit ist der Bergfried erhalten geblieben. Um 1220 wurde die Burg erweitert, wobei der Palas und ein Treppenhausturm hinzugefügt wurden. Im 14. und 15. Jahrhundert wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer, darunter die Familien von Falkenstein und Eppstein. Nach dem Dreißigjährigen Krieg, in dem das Schloss Zerstörungen erlitt, wurde es 1654 von den Grafen von Bassenheim erworben und landwirtschaftlich genutzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.3453, 8.5904