Privatbesitz
Schloss Kogl

Geschichte+
Die Ursprünge der Herrschaft Kogl reichen bis ins Mittelalter zurück. Im Jahr 1581 gelangte der Besitz an Hans Freiherr von Khevenhüller. Da die alte Burg den Ansprüchen der Zeit nicht mehr genügte, beauftragte Franz Ferdinand Graf Khevenhüller um 1710 den Linzer Baumeister Johann Michael Prunner mit der Planung eines neuen Schlosses am Fuße des Koglberges. Im Jahr 1810, als das Innviertel kurzzeitig zu Bayern gehörte, veräußerten die Grafen Anton und Josef Khevenhüller ihre oberösterreichischen Besitzungen, darunter Schloss Kogl, an den Wiener Hofadvokaten Andreas Pausinger. 1861 erwarb Freiherr Mayr von Melnhof das Anwesen, das 1884 als Hochzeitsgeschenk an seine Tochter Theodora und Graf Adalbert von Kottulinsky überging. 1936 erbte Baron Friedrich Mayr von Melnhof, der Neffe der Gräfin Kottulinsky, einen Teil des Schlosses, das ab 1943 bis Kriegsende vom NS-Sonderstab Rosenberg belegt wurde. Nach 1945 diente es als Residenz für einen amerikanischen Armeekorpsgeneral. Seit 1956 befindet sich Schloss Kogl wieder im Besitz der Familie Mayr-Melnhof.
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Lage: 47.9431, 13.4711