Privatbesitz
Schloss Königshof

In Königshof, Neusiedl am See, Burgenland, Österreich, befindet sich das Schloss Königshof. Es wurde ursprünglich als römisches Castrum und später als fränkischer Königshof genutzt, entwickelte sich zu einem Verwaltungszentrum des Stiftes Heiligenkreuz und ist heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die Ursprünge des Königshofs reichen bis in die Römerzeit zurück, als hier ein befestigter Gutshof, ähnlich einem Castrum, zur Überwachung der Römerstraße von Carnuntum nach Ödenburg errichtet wurde. Im karolingischen Zeitalter entstand auf diesen römischen Grundmauern ein Erdkastell, das als Königshof den reisenden Kaisern als Unterkunft diente. Später gelangte das Gebiet in den Besitz ungarischer Könige und wurde 1203 von König Imre dem Stift Heiligenkreuz als Kolonisationsgebiet zugewiesen. Die Zisterzienser begannen mit dem Bau eines Klosters, das unvollendet blieb und 1529 von den Türken zerstört wurde. Der schlossartige Gutshof wurde Anfang des 17. Jahrhunderts neu errichtet, aber bereits 1621 von Aufständischen verwüstet. Abt Christoph Schäffer ließ 1636 eine Turmuhr anfertigen, und 1676 beauftragte Abt Clemens Schäffer den Bau der großen Dreifaltigkeitskapelle.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Gutsverwaltung Königshof, endet 1912. / Public domain via Wikimedia Commons
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Lage: 48.0108, 16.7187