Privatbesitz
Schloss Königsbrück
In Königsbrück, Sachsen, liegt Schloss Königsbrück, ein Bauwerk auf einem felsigen Talsporn, dessen Ursprünge auf eine hölzerne Grenzfeste zurückgehen. Es sicherte einst die Grenze zwischen der Markgrafschaft Meißen und der Oberlausitz und ist heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die Geschichte von Schloss Königsbrück beginnt mit einer hölzernen Grenzfeste im frühen 13. Jahrhundert, die an der Pulsnitz, dem damaligen Grenzfluss zwischen Meißen und der Oberlausitz, errichtet wurde. In einer Urkunde des Klosters St. Marienstern aus dem Jahr 1248 wird erstmals der Zoll in Königsbrück erwähnt, was zugleich die erste urkundliche Erwähnung des Ortes darstellt. Im Schutz der Festung entwickelte sich eine Handwerkersiedlung und ein Marktplatz. Ab 1439 befand sich die Stadt im Besitz der Burggrafen von Dohna, die 1527 ihre Besitzungen erstmals als Herrschaft bezeichneten. Nach dem Aussterben dieser Linie fiel das Lehen 1560 an die böhmische Krone zurück, wurde aber 1562 an Caspar von Dohna verkauft und zur vierten Standesherrschaft der Oberlausitz erhoben. Im Jahr 1704 entstand unter Maximilian Freiherr von Schellendorf das heutige Hauptschloss. Später wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, darunter die Familien von Friesen und von Hohenthal.
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Lage: 51.2625, 13.9000