Kulturelle Veranstaltungen
Museum
Schloss Königs Wusterhausen

Südöstlich von Berlin im Bundesland Brandenburg liegt das Schloss Königs Wusterhausen, das aus einer mittelalterlichen Wasserburg entstand und heute als Museum und Veranstaltungsort dient. Es ist als einstiger Lieblingssitz des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. bekannt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle eine Wasserburg stand, die erstmals 1382 erwähnt wurde. Im Jahr 1682 erwarb der Große Kurfürst das Anwesen für seinen Sohn Friedrich I., der es später seinem eigenen Sohn, dem späteren Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I., übertrug. Friedrich Wilhelm I. nutzte das schlichte Schloss als Jagd- und Sommersitz, um sich von den Prachtbauten seines Vaters und den Staatsgeschäften abzulenken. Hier veranstaltete er seine Tabakskollegien und widmete sich der Ausbildung seiner „Langen Kerls“. Im Jahr 1717 erhielt der Ort Wusterhausen zu seinen Ehren den Zusatz „Königs“. Ein Kapitel der Schlossgeschichte war die Unterzeichnung des Dekrets zur Hinrichtung von Hans Hermann von Katte im Jahr 1730 durch den König, nach der missglückten Flucht seines Sohnes Friedrich II. Nach dem Tod Friedrich Wilhelms I.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.2983, 13.6250