Das Schloss kann besichtigt werden
Schloss Köngen

Das Schloss Köngen, ursprünglich eine Burg, wandelte sich zu einem Renaissanceschloss. Seine Geschichte ist geprägt von Zerstörung und Wiederaufbau.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Köngen reichen bis ins Jahr 1392 zurück, als Hans Thumb von Neuburg, ein freier Reichsritter und Ortsherr, an dieser Stelle eine Burg errichten ließ. Schon sechs Jahre später, im Jahr 1398, erfolgte ein Ausbau zu einer vierflügeligen Wasserburg. Ein schwerer Rückschlag ereignete sich 1520, als die Anlage durch Truppen des Schwäbischen Bundes erheblich beschädigt wurde. Dies führte ab 1520 zu einem nahezu vollständigen Neubau, der die Burg in ein Renaissanceschloss verwandelte. Ein Höhepunkt dieser Umgestaltung war der Ausbau des Rittersaals im Jahr 1538, dessen Erscheinungsbild bis heute weitgehend erhalten blieb. Die Bauarbeiten zogen sich über das gesamte 16. Jahrhundert hin. Um 1600 ergänzte Heinrich Schickhardt das Schloss um ein Torhaus, das jedoch später, im Zuge von Umgestaltungen durch Dr.
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Lage: 48.6856, 9.3602