Privatbesitz
Schloss Knauthain

Das Schloss Knauthain befindet sich im Leipziger Stadtteil Knauthain in Sachsen.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung eines Herrensitzes in Knauthain datiert auf das Jahr 1174. Im Jahr 1289 war das Anwesen im Besitz der Herren von Knuth, bevor es 1350 an die Familie von Pflugk überging. Zunächst 1445 als Vorwerk und später 1479 als Rittergut bezeichnet, wechselte der Besitz 1558 an die Familie von Schönberg und 1591 an die Familie von Dieskau. Das heutige Schloss wurde zwischen 1698 und 1703 unter Karl Hildebrandt von Dieskau errichtet. Finanzielle Schwierigkeiten zwangen die Familie Dieskau 1753 zum Verkauf an die Familie von Hohenthal. Graf Friedrich Wilhelm von Hohenthal, ein königlicher Gesandter, veranlasste 1868 eine Renovierung des Schlosses und die Umgestaltung des Parks im englischen Stil. Während der Völkerschlacht 1813 diente die Pächterwohnung des Schlosses als Tagungsort für den russisch-österreichischen Kriegsrat, und das Dorf wurde am 19. Oktober 1813 von napoleonischen Ulanen geplündert und in Brand gesteckt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 51.2742, 12.3181