Privatbesitz
Schloss Klingenberg

Südlich von Wipfeld steht auf einem Höhenzug das Schloss Klingenberg, eine historische Dreiflügelanlage, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht.
Geschichte+
Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Schloss Klingenberg im Jahr 1230. Es diente als Amtssitz des Hochstifts Würzburg. Im Bauernkrieg des Jahres 1525 erlitt die Anlage eine vollständige Zerstörung. Unter Fürstbischof Konrad III. von Bibra wurde das Schloss bis 1543 wiederaufgebaut. Im Jahr 1792 verlegte man den Amtssitz nach Schwanfeld. Die Gemeinde Wipfeld erwarb Klingenberg im Jahr 1805, bevor es 1829 in Privatbesitz überging und in den folgenden Jahrzehnten mehrfach den Eigentümer wechselte. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten die Dürkopp-Werke AG Bielefeldt das Schloss als Erholungsstätte für ihre Mitarbeiter. Seit den 1970er-Jahren dient es wieder als Familiensitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte
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Lage: 49.9077, 10.1820