Evangelischen Heimstiftung
Schloss Kirchberg
Schloss Kirchberg in Kirchberg an der Jagst verbindet mittelalterliche Wurzeln mit der Eleganz der Renaissance. Ursprünglich eine Burg, wurde es mehrfach umgestaltet und dient heute als moderne Einrichtung.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Kirchberg reichen bis ins Jahr 1240 zurück, als an dieser Stelle eine erste Burg mit Kapelle errichtet wurde. Raben von Kirchberg, ein Mitglied der Familie von Sulz, wird 1265 als Erbauer genannt. Die Herren von Kirchberg, vermutlich Dienstmannen der Grafen von Flügelau, erweiterten die Anlage bis 1400. Als Kirchberg 1398 in den Besitz der Reichsstädte Rothenburg, Dinkelsbühl und Hall überging und zur Stadt ausgebaut wurde, integrierte man die Burg in die Stadtbefestigung. Im Jahr 1562 erwarb Ludwig Kasimir von Hohenlohe die Burg zurück. Zwischen 1590 und 1597 erfolgte unter seiner Ägide und der seiner Söhne ein Umbau von der mittelalterlichen Festung zu einem Renaissanceschloss. Dabei entstand eine vierflügelige Anlage mit Saalbau, zwei Querbauten und Verbindungsgängen, die stadtseitig mit Bastionen versehen war. Vom ursprünglichen Bau blieben lediglich der Halsgraben, einige Fundamentmauern sowie ein Turm aus der Zeit um 1500 erhalten. Graf Joachim Albrecht von Hohenlohe machte das Schloss ab 1650 zu seiner Residenz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 49.2062, 9.9831