Kulturzentrum
Schloß Kiel

Das Schloss Kiel, einst eine Nebenresidenz der Gottorfer Herzöge, prägt das Stadtbild von Kiel in Schleswig-Holstein. Obwohl es im Zweiten Weltkrieg beschädigt und danach teilweise neu aufgebaut wurde, dient es heute als Kulturzentrum und ist ein Anlaufpunkt für Veranstaltungen.
Geschichte+
Die Ursprünge des Kieler Schlosses reichen bis ins Jahr 1242 zurück, als Adolf von Schauenburg eine Burg zur Sicherung der neu gegründeten Siedlung errichten ließ. Im 15. Jahrhundert ging die Anlage in den Besitz des dänischen Königs Friedrich I. über, der sie zu einem Schloss ausbaute. Sein Sohn Adolf I. erweiterte die Anlage um einen Renaissancebau. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert diente das Schloss als Witwensitz und wurde im Dreißigjährigen Krieg mehrfach besetzt. 1665 fand hier die Gründungsfeier der Kieler Universität statt. Nach dem teilweisen Einsturz eines Flügels 1685 erfolgte ein Neubau des West- und Südflügels durch Domenico Pelli. Nach dem Großen Nordischen Krieg wurde das Schloss kurzzeitig zur Hauptresidenz der Gottorfer Herzöge und war Geburtsort des späteren Zaren Peter III. Unter Katharina der Großen wurde der Renaissancebau zu einem barocken Palais umgestaltet. Im 19.
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Lage: 54.3244, 10.1429