Museum
Schloss Kaltennordheim

In Kaltennordheim, im Wartburgkreis in Thüringen, steht das Schloss Kaltennordheim, ein Bauwerk, das heute als kultureller Anziehungspunkt dient. Ursprünglich als Burganlage errichtet, entwickelte es sich zu einem Amtssitz und prägt das Stadtbild von Kaltennordheim.
Geschichte+
Im Hochmittelalter war das obere Feldatal unter der Herrschaft der Grafen von Neidhartshausen. Nach deren Aussterben wurde eine Wehranlage bei Klings und Fischbach zum Amtssitz der Region. In dieser Zeit entstand auch in Kaltennordheim eine Burganlage, die vermutlich einem Ministerialen der Henneberger als Wohnsitz diente. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg am 8. August 1350, als sie an den Abt des Klosters Fulda verkauft wurde. Bereits 1366 erwarb Ritter Henze von Allendorf die Burg. Die folgenden Jahrzehnte waren von Umbauten geprägt. Im Bauernkrieg von 1525 wurde die Burg von aufständischen Bauern des Feldatales eingenommen und geplündert, da der Amtmann und Burghauptmann Tham von Herda die Verteidigung aufgab.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.6258, 10.1603