Privatbesitz
Schloss Jühnde

In Jühnde, einem Ortsteil von Dransfeld im Landkreis Göttingen, Niedersachsen, steht Schloss Jühnde. Seit dem 17. Jahrhundert ist es der Wohnsitz der Familie Grote.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung eines Gutes in Jühnde datiert auf das Jahr 960 unter Otto I. Eine Burg an dieser Stelle wurde erstmals 1290 erwähnt und gehörte der Familie von June, die 1463 ausstarb. Danach ging der Besitz an die Familien von Bovenden und von Adelebsen über. Im späten 15. Jahrhundert entwickelte sich die Anlage zu einer Raubritterburg, was 1484 zur Eroberung durch die Göttinger führte. Ab 1489 erfolgte der Wiederaufbau, wobei der 29 Meter hohe Schlossturm, auch Moshus genannt, mit seinen kreuzgratgewölbten Untergeschossen entstand. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg durch einen Brand zerstört. 1664 übernahm Reichsfreiherr Otto Grote zu Schauen das Gut und ließ die Burg zwischen 1668 und 1671 neu errichten.
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Lage: 51.4623, 9.8002