Museum
Schloss Jägerhof

Das Rokoko-Lustschloss Jägerhof in Düsseldorf-Pempelfort wurde ursprünglich vor den Toren der Stadt errichtet. Es diente einst als kurfürstliche Residenz und beherbergt heute ein Museum, das sich dem Leben und Werk Goethes widmet.
Geschichte+
Die Ursprünge des Jägerhofs reichen bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück, als ein erster Bau inmitten eines Tiergartens als Sitz der kurfürstlichen Forstverwaltung diente. Nach dem Tod von Kurfürst Jan Wellem im Jahr 1716 verlor Düsseldorf seinen Residenzstatus, und das Gelände verfiel. Mitte des 18. Jahrhunderts beauftragte Kurfürst Karl Theodor seinen Baumeister Johann Joseph Couven mit dem Bau eines Lustschlosses. Obwohl Couvens ursprünglicher Entwurf von 1749 umfangreicher war, wurde das Schloss 1762 ohne Seitenflügel fertiggestellt und diente bis 1795 als Sitz der obersten Jägermeister. Während der Napoleonischen Kriege wurde es 1795 geplündert und als Lazarett genutzt, bevor es 1811 für den Besuch Napoleons renoviert wurde. Nach dem Wiener Kongress fiel das Rheinland an Preußen, und ab 1821 wurden die Seitenflügel unter der Leitung von Anton Schnitzler angebaut, um Platz für die Familie von Prinz Friedrich von Preußen zu schaffen. Bis 1885 blieb es eine Hohenzollern-Residenz, wurde dann aber 1909 an die Stadt Düsseldorf verkauft.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/nrw/schloesser/duesseldorf006.html
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Lage: 51.2310, 6.7878