Privatbesitz
Schloss Itter
Schloss Itter, ein Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert in der Gemeinde Itter im Brixental in Nordtirol, erhebt sich auf etwa 687 Metern über dem Meeresspiegel. Es ist heute ein privates Wohnobjekt, das eine Geschichte von einer mittelalterlichen Grenzfeste bis hin zu einem Schloss und einem Ort der Internierung im Zweiten Weltkrieg durchlaufen hat.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Itter sind nicht genau datiert, doch könnte sie bereits nach 900 als Grenzfeste des Stifts Regensburg zur Sicherung des Brixentaleingangs gegen das Bistum Salzburg entstanden sein. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahr 1241. Im 14. Jahrhundert diente die Burg als Sitz des Gerichts und der Pflege Itter, wobei die Bevölkerung zur Versorgung und militärischen Diensten verpflichtet war. Während der Bauernaufstände im Jahr 1526 wurde die Burg von Pinzgauer Bauern zerstört, jedoch bis 1532 wiederaufgebaut. Nach der Verlegung des Gerichts im 17. Jahrhundert nach Hopfgarten verfiel die Anlage. Im Jahr 1806 überließ die bayerische Regierung die Ruine der Gemeinde Itter, die sie als Steinbruch freigab.
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Lage: 47.4704, 12.1392