Privatbesitz
Schloss Irnharting

Das ehemalige Wasserschloss Irnharting in Oberösterreich hat eine weitreichende Geschichte und eine einzigartige Bauweise. Einst von Wasser umgeben, sind die erhaltenen Gebäudeteile ein Zeugnis einer Vergangenheit und machen es zu einem historischen Bauwerk in der Region Wels-Land.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des „Hauses ze Yermhärting“ datiert auf den 14. August 1349, als es sich im Besitz von Ulrich von Thann befand. Im Jahr 1399 wurde Irnharting von Bischof Georg von Passau an Hans Meurlin und seine Erben verliehen. Nach dem Besitz von Wolf Oberheimer im späten 15. Jahrhundert ging das Schloss 1479 an die Polheimer und 1551 an Freiherr Alexander Schifer über. Während der Bauernkriege wurde das Wasserschloss geplündert und verwüstet, bevor es 1632 in den Besitz von Freiherr Johann Paul Spindler gelangte, der es vollständig wiederherstellen ließ. Um 1750 zählte Irnharting bereits 240 Untertanen. Die Familie Spindler hielt das Schloss bis Graf Maximilian Spindler der letzte Herr war. Im Jahr 1805 fiel die Herrschaft an den Religionsfonds und wurde 1806 von Josef von Plachner erworben. Nach dessen wirtschaftlichem Niedergang wurde es 1827 an Julius von Schmelzing versteigert. Die Familie Schmelzing besaß das Schloss bis 1873, gefolgt von Friedrich Steininger und Karl Uitz. Später erwarb die Familie Fischer von Ankern das Anwesen.
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Lage: 48.1285, 13.9140