Privatbesitz
Schloss Innersee

Im Ortsteil Innersee der Gemeinde Rottenbach in Oberösterreich erhebt sich Schloss Innersee, ein Renaissanceschloss, das seine heutige Gestalt im frühen 17. Jahrhundert erhielt.
Geschichte+
Die Ursprünge von Innersee reichen bis ins Jahr 1286 zurück, als Hans Innerseer, ein Dienstmann der Burg Starhemberg, erstmals erwähnt wurde. Die Burg Innersee selbst fand ihre erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1301. Die Familie Innerseer besaß die ursprüngliche Wasserburg bis 1595, als Hans Paul Innerseer sie aufgrund finanzieller Schwierigkeiten veräußern musste. Nach kurzen Eigentümerwechseln erwarb Bartholomäus Freiherr von Dietrichstein das Anwesen im Jahr 1579 und ließ es zu einem Schloss umbauen. Während der Bauernkriege im Jahr 1626 wurde das Schloss von aufständischen Bauern eingenommen und in Brand gesteckt. Christoph von Kher kaufte die Brandstatt und ließ das Schloss wiederaufbauen. Ein Stich von Georg Matthäus Vischer aus dem Jahr 1674 zeigt einen eingeschossigen Bau mit einem mittigen Turm. 1635 gelangte das wiederhergestellte Schloss in den Besitz der Fieger, bevor es 1679 durch Heirat an die Willinger überging, die Innersee mit der Herrschaft Hinterndobl vereinigten. Das Schloss wechselte mehrfach den Besitzer, darunter die Familie Gabelkoven und Ernst Ignaz Gemberly Ritter von Weidenthal, der für seine Verdienste um die Landwirtschaft von Kaiserin Maria Theresia geadelt wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Georg Matthäus Vischer / Public domain via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2141, 13.6932