Privatbesitz
Schloss Igling

Das Wasserschloss Igling hat seine Ursprünge im frühen 13. Jahrhundert und liegt oberhalb der oberbayerischen Ortschaft Igling im Landkreis Landsberg am Lech.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Igling reichen bis ins Jahr 1215 zurück, als auf dem Hügel über Igling eine Burg errichtet wurde, nachdem eine frühere Befestigung auf dem Stoffersberg zerstört worden war. Um 1339 fiel die Anlage durch die Konradinische Schenkung an die bayerischen Herzöge, die sie zur Finanzierung ihrer Kriege und ihres Lebensunterhalts verpachteten. Die Burg wechselte mehrfach den Besitzer, darunter Karl Gelnhofer, Schwikker von Gundelfingen, die Meitinger, Langmantel und die Augsburger Patrizierfamilie Rehlinger. Im Jahr 1611 übertrug der bayerische Kurfürst Maximilian das Schloss an Joachim Freiherr von Donnersberg, der es 1620 neu aufbauen ließ; von diesem Bau ist heute lediglich die Schlosskapelle erhalten. Nach der Plünderung durch schwedische Truppen im Jahr 1632 und dem Erlöschen der Familie Donnersberg wurde das Schloss an Graf Spaur verkauft, der es im neugotischen Stil wiederaufbauen ließ.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.0672, 10.8078