Gefängnis
Schloss Ichtershausen
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In der Gemeinde Amt Wachsenburg im Ilm-Kreis in Thüringen liegt Schloss Ichtershausen, dessen Geschichte mit der Entwicklung eines ehemaligen Klosters verbunden ist. Heute dient es als Justizvollzugsanstalt und prägt das Ortsbild.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1147 zurück, als an diesem Ort ein Zisterzienserinnenkloster gegründet wurde. Nach der Aufhebung des Klosters im Jahr 1539 entstand an seiner Stelle ein Kammergut, und die ehemalige Klosterkirche wurde für den protestantischen Gottesdienst genutzt. Im selben Jahr begann der Bau des Alten Schlosses. Herzog Bernhard I. von Sachsen-Meiningen erklärte Ichtershausen 1676 zu seiner Residenz, verlegte diese jedoch bereits vier Jahre später nach Meiningen. In dieser Zeit entstand das Schloss Marienburg sowie eine Befestigungsanlage mit zwei Toren um den Ort, die heute nicht mehr existiert. Das Schloss Marienburg wurde 1710 umgebaut und erweitert. Während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 beherbergte das Schloss 525 französische Kriegsgefangene. Ab 1877 erfolgte der Umbau zum Landesgefängnis.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.8734, 10.9723