Museum
Schloss Hoyerswerda
Das Schloss Hoyerswerda, eine Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert, steht auf einer Anhöhe in der Altstadt von Hoyerswerda. Mehrfach umgestaltet und wiederaufgebaut, präsentiert es sich heute als Zeugnis sächsischer Geschichte.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle eine frühdeutsche Wasserburg errichtet wurde. Hoyer von Vredeberg ist 1272 als erster bekannter Burgherr dokumentiert. Im Jahr 1371 erhielt die Herrschaft Hoyerswerda das Marktrecht von Kaiser Karl IV., der den Ort später an Thimo von Colditz verpfändete. Nach Besitzern, darunter Benesch von der Duba und die Grafen von Schwarzburg, wurde die Burg 1468 während der Hussitenkriege zerstört und 1483 unter Georg von Stein wiederaufgebaut. Seyfried von Promnitz erwarb die Anlage 1582 und ließ nach einem Brand 1589 ein dreigeschossiges Renaissanceschloss errichten. Im 17. Jahrhundert, während des Dreißigjährigen Krieges, wurde es geplündert und in Brand gesteckt. Später diente es als Lustschloss der sächsischen Regenten, bevor Ursula Katharina von Teschen es im 18.
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Lage: 51.4383, 14.2474