Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen
Schloss Homburg

In Bad Homburg vor der Höhe, im Hochtaunuskreis in Hessen, steht Schloss Homburg. Einst Residenz der Landgrafen von Hessen-Homburg und später Sommerresidenz preußischer Könige und deutscher Kaiser, ist es heute ein historisches Bauwerk und ein Wahrzeichen der Stadt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins späte 12. Jahrhundert zurück, als um 1180 ein leichter Pfostenbau entstand. Nach dessen Zerstörung folgte ein Fachwerkbau, der rund 100 Jahre Bestand hatte. Im dritten Viertel des 14. Jahrhunderts errichteten die Brendels, Dienstmannen der Herren von Eppstein, an gleicher Stelle eine steinerne Burg. Aus dieser Zeit stammt auch der Weiße Turm, der heute als Bergfried das Ensemble überragt. Landgraf Friedrich II. ließ die Burg um 1680 abreißen, wobei nur der Weiße Turm erhalten blieb. Zwischen 1680 und 1685 entstand unter der Leitung von Paul Andrich das heutige Schloss. Im 18. Jahrhundert wurden aufgrund knapper Mittel nur wenige bauliche Veränderungen vorgenommen. Eine Umgestaltung erfolgte ab 1820 unter Georg Moller, als das Schloss für Landgraf Friedrich VI.
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Lage: 50.2275, 8.6100