Privatbesitz
Schloss Hohenzieritz
Im Dorf Hohenzieritz in Mecklenburg-Vorpommern steht Schloss Hohenzieritz. Es ist als Sterbeort von Königin Luise von Preußen bekannt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins frühe 18. Jahrhundert zurück, als ein Vorgängerbau im Jahr 1712 einem Brand zum Opfer fiel. Ein provisorischer Ersatzbau wurde errichtet, bevor Johann Christian von Fabian zwischen 1747 und 1751 ein neues Gutshaus erbauen ließ, wobei er Teile des älteren Gebäudes integrierte. Nach dem Rückfall des Lehens an die Strelitzer Herzöge im Jahr 1768 ging Hohenzieritz 1770 an Karl II. über. Dieser ließ das Schloss erweitern und umgestalten, unter anderem durch den Anbau zweier Pavillons im Jahr 1776. Eine Veränderung erfolgte 1790/91 mit dem Aufsetzen eines zweiten Geschosses, das dem Bau seine heutige frühklassizistische Gestalt verlieh. 1795 wurde der Innenausbau im Zopf- und Empirestil vollendet. Schloss Hohenzieritz war der Sommersitz von Königin Luise von Preußen, die hier am 19. Juli 1810 verstarb. Ihr Sterbezimmer ist heute eine Gedenkstätte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Hohenzieritz_Hofseite.JPG
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Lage: 53.4439, 13.1022