Museum
Schloss Hohentübingen

Das Schloss Hohentübingen in Tübingen vereint in seiner Architektur Elemente einer mittelalterlichen Wehranlage, einer frühneuzeitlichen Residenz und einer württembergischen Landesfestung. Seine Geschichte reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Hohentübingen reichen vermutlich bis ins Jahr 1037 zurück, wobei die ersten steinernen Befestigungen erst im 12. und 13. Jahrhundert entstanden. Eine erste schriftliche Erwähnung findet sich 1078 in den Zwiefaltener Annalen, die von einer Belagerung der Burg „Duwingen“ durch König Heinrich IV. im Investiturstreit berichten. Damals wurde auch Graf Hugo III. von Tübingen erwähnt. Die Grafen von Tübingen, die 1081 erstmals genannt und 1149 zu Pfalzgrafen erhoben wurden, verkauften die Anlage 1342 an die Grafen von Württemberg. Unter Herzog Ulrich (1495–1550) wurde Hohentübingen zu einer Landesfestung ausgebaut und mit Basteien versehen. Herzog Friedrich I. (1593–1608) ließ Anfang des 17. Jahrhunderts weitere Befestigungen anlegen und krönte das Werk 1607 mit einem Renaissanceportal.
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Lage: 48.5194, 9.0504