Das Schloss kann besichtigt werden
Schloss Hohenschwangau

In Schwangau, Bayern, steht Schloss Hohenschwangau, eine neugotische Anlage. Es ist die einstige Sommerresidenz der bayerischen Königsfamilie und die Kinderstube König Ludwigs II.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als es erstmals als Burg Schwanstein erwähnt wurde und den Edlen von Schwangau als Sitz diente. Die Anlage wechselte mehrfach den Besitzer, verfiel und wurde wiederaufgebaut. Im Jahr 1832 erwarb Kronprinz Maximilian, der spätere König Maximilian II., die verfallene Burg. Er beauftragte den Maler Domenico Quaglio mit dem Umbau im neugotischen Stil, der bis 1837 dauerte. Nach Quaglios Tod führte Joseph Daniel Ohlmüller die Arbeiten fort. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Namen der Burg Schwanstein und der Doppelburg Vorder- und Hinterhohenschwangau vertauscht, wodurch die heutige Bezeichnung entstand. Nach dem Tod ihres Sohnes verbrachte Königin Marie von Bayern noch fast drei Jahre in Hohenschwangau, wo sie auch verstarb. Später zog sich Adalbert von Bayern 1941 dorthin zurück. Heute wird das Schloss vom Wittelsbacher Ausgleichsfonds verwaltet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jens Rasim
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.5557, 10.7367