Privatbesitz
Schloss Hohenhaus
Das Schloss Hohenhaus, einst als Bischoffsberg bekannt, ist ein historisches Anwesen in Radebeul-Zitzschewig, Sachsen. Ursprünglich ein Weinbergsbesitz mit Herrenhaus, besticht es heute durch seine denkmalgeschützte Architektur und eine weitläufige Parkanlage, die sich harmonisch in die historische Weinberglandschaft einfügt.
Geschichte+
Die Geschichte des Hohenhauses reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als der Hang bereits als Weinberg genutzt und 1373 im Besitz von Bischof Konrad II. von Meißen erwähnt wurde. Im 15. Jahrhundert entstand hier die Sommerresidenz der Meißner Bischöfe. Nach der Reformation wechselte der Besitz mehrfach, bis ihn 1584 der Bauer Simon Clauß erwarb. Bedeutende Umbauten erfolgten im 17. Jahrhundert unter Johann Georg von Rechenberg, der ein vorhandenes Winzerhaus zu einem repräsentativen Gebäude umgestaltete, was den Namenswechsel zu „Hohes Haus“ einleitete. Im 19. Jahrhundert erwarb der Kaufmann August Thienemann das Anwesen. Sein Neffe Berthold Thienemann ließ ab 1864 umfangreiche Umgestaltungen vornehmen, darunter den Ausbau des Gebäudes zu einem Landsitz und die Anlage eines großzügigen Parks.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 51.1211, 13.6106