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Schloss Hohenaschau

Auf einem Felsrücken im Priental in der Gemeinde Aschau im Chiemgau steht Schloss Hohenaschau, ursprünglich eine Höhenburg. Über Jahrhunderte war es ein Adelssitz und Zentrum der Herrschaft Hohenaschau, dessen Geschichte von Umbauten und wechselnden Besitzern geprägt ist.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins letzte Drittel des 12. Jahrhunderts zurück, als die Brüder Konrad und Arnold von Hirnsberg ihren Stammsitz ins obere Priental verlegten und die ersten Teile der Burg errichteten. Im Jahr 1170 wurde das „Castro Aschawe“ erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1374 übernahmen die Freiherren von Freyberg die Herrschaft und prägten eine Ära des Ausbaus im Stil der Renaissance. Nach dem Aussterben der männlichen Linie der Freyberger ging das Schloss durch Heirat an die Freiherren von Preysing über, die es im Hochbarock erweiterten und den Festsaal sowie die barocke Schlosskapelle schufen. Im 18. Jahrhundert verfiel die Anlage zusehends und wurde 1704 im Spanischen Erbfolgekrieg geplündert. Nach dem Aussterben der Preysinger 1853 wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, bis es 1875 vom Industriellen Theodor von Cramer-Klett erworben wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.7657, 12.3221