Das Schloss kann besichtigt werden
Schloss Hof

Östlich von Wien in Niederösterreich steht Schloss Hof, das größte der Marchfeldschlösser, auf einer Flussterrasse. Ursprünglich eine mittelalterliche Veste, wurde es unter Prinz Eugen von Savoyen zu einem Barockschloss umgestaltet und diente als dessen Sommersitz.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Hof reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als eine „Veste Hof“ erwähnt wurde, die im Besitz der Eckartsauer war. Im 16. Jahrhundert erwarb Eustachius Pranckh von Rickersdorf das Anwesen. Sein Sohn Friedrich verlegte die Burg 1620 auf den „Hofberg“, um sie vor Überschwemmungen zu schützen. 1725 kaufte Prinz Eugen von Savoyen die Anlage und ließ sie von Johann Lucas von Hildebrandt zu einem Barockschloss erweitern. Nach Eugens Tod ging das Schloss an seine Nichte Anna Viktoria von Savoyen über, die es später an Joseph Friedrich von Sachsen-Hildburghausen verlor. 1755 erwarb Maria Theresia das Schloss, und Joseph II. fügte 1772 ein weiteres Stockwerk hinzu.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_hof001.jpg
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Lage: 48.2139, 16.9372