Bistumshaus Schloss Hirschberg
Schloss Hirschberg

Oberhalb von Beilngries im Naturpark Altmühltal liegt Schloss Hirschberg, eines der größten historischen Bauwerke der Region. Ursprünglich als Burg errichtet, präsentiert es sich heute als Rokokoschloss.
Geschichte+
Zwischen 1170 und 1200 begannen die Grafen von Grögling und Dollnstein mit dem Bau einer Burganlage. Ab 1205 nannten sie sich nach ihrem neuen Stammsitz „Grafen von Hirschberg“. Die ursprüngliche Burg, deren Ausmaße den heutigen entsprachen, umfasste zwei Bergfriede und die südliche Ringmauer. Im Jahr 1304 vermachte der letzte Graf, Gebhard VII., die Burg und Grafschaft dem Bischof von Eichstätt. Unter den Bischöfen wurde die Anlage erweitert und umgestaltet. Bischof Friedrich IV. von Oettingen erhöhte den Nordturm, und Bischof Albrecht II. von Hohenrechberg verlegte die Zufahrt und legte eine Vorburg an. Bischof Wilhelm von Reichenau ersetzte den alten Grafenbau durch ein dreigeschossiges Herrenhaus. Unter Bischof Martin von Schaumberg entstand der Nordflügel. Ein Blitzschlag im Jahr 1632 zerstörte große Teile der Burg, die jedoch ab 1670 wiederaufgebaut und erneuert wurde. Ihre heutige symmetrische Rokoko-Gestalt erhielt das Schloss von 1760 bis 1764 unter Bischof Raymund Anton Graf von Strasoldo durch den Hofbaudirektor Moritz Pedetti, der einen symmetrischen Ehrenhof schuf und die Außenarchitektur vereinheitlichte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte
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Lage: 49.0372, 11.4586