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Schloss Herrnfehlburg
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In einer päpstlichen Bestätigung der Besitzungen des Klosters Oberaltaich vom Jahre 1184 wird bereits ein Hof zu Velberg genannt. Herrnfehlburg hieß im 12. Jahrhundert Velberge, Velperg, Velberch. Der Name ist abgeleitet von Vele, einem Waldnamen der Lage am bewaldeten Gallnerberg entsprechend. Herrnfehlburg war schon zur damaligen Zeit ein Edelsitz, weshalb der Name "Herrn"fehlburg abgeleitet wurde. Dieser Edelsitz war im Besitz der Grafen von Bogen.
Im späten 12. Jahrhundert wechselte der Besitz an die Herren von Velberger. Hierbei wird Sigeloh von Velberg um 1180, dann ein Rudolf von Velberg 1237 und ein Velberger namens Albert genannt. Letzterer war Pfarrer von Rattenberg. Dieser gab 1312 dem Kloster Oberaltaich den von seinem Vater übernommenen Hof zu Blumern, am Osthang des Gallnerberges, zu einem Seelgerät.
Ein Eberhard der Velberger von Herrnfehlburg tritt 1368 mit Herrn Albrecht dem Ursenpeck von Irschenbach als Bürge für Peter den Ursenpeck von Prünstfehlburg auf. 1408 wurde ein Matheus der Velberger in einer Fehde gefangen genommen, an der auch ein Friedrich Ramsperger beteiligt war. 1437 wird Berthold der Velberger als Pfleger zu Sünching genannt. Damals kam Herrnfehlburg in den Besitz der Ursenpecken. In der Folgezeit wechselte Herrnfehlburg seine Besitzer recht oft.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.0351, 12.6689