Kinder- und Jugendheim
Schloss Henneckenrode
In der Gemeinde Holle in Niedersachsen steht Schloss Henneckenrode, ein Bauwerk im Stil der Weserrenaissance. Ursprünglich als Rittergut entstanden, dient es heute als Kinder- und Jugendheim.
Geschichte+
Die Ursprünge des heutigen Schlosses Henneckenrode reichen bis ins frühe 13. Jahrhundert zurück, als das Gebiet den Grafen vom Wohldenberg gehörte. Später gelangte das Gut in den Besitz des Bischofs von Hildesheim, der es an die Familie von Heere verlehnte. Im Jahr 1567 wurde Burchhard von Saldern Lehnsnehmer, und sein Sohn Heinrich von Saldern errichtete das Schloss zwischen 1579 und 1580. Nach einem Brand im Jahr 1588, der einen Wiederaufbau nötig machte, wechselte das Schloss 1684 den Besitzer und ging an Adam Arnold Freiherr von Bocholtz über. Im Jahr 1820 erwarb Friedrich Blum das Anwesen, der testamentarisch verfügte, dass es nach seinem Tod 1832 in ein Waisenhaus umgewandelt werden sollte. Die Blum’sche Waisenhausstiftung eröffnete das Waisenhaus 1838. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Schloss von 1942 bis 1945 als Lazarett. Seit 1988 steht das gesamte Ensemble unter Denkmalschutz, und in den Jahren 2012 und 2013 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.0589, 10.1291