Privatbesitz
Schloss Heldritt

Im oberfränkischen Bad Rodach steht Schloss Heldritt. Ursprünglich als Oberschloss bekannt, war es einst Sitz einer Adelsfamilie.
Geschichte+
Die Familie von Heldritt, Vasallen der Grafen von Henneberg, besaß zwei Ansitze in Heldritt und weitere in umliegenden Ortschaften. Sie tätigten über Jahrhunderte hinweg Schenkungen an benachbarte Klöster. Ein Mitglied der Familie war der Bamberger Weihbischof Johann von Heldritt, dessen Grabplatte aus dem Jahr 1416 im Dominikanerkloster Bamberg erhalten ist. Im 17. Jahrhundert wurde die Region von der Pest getroffen, die 1626 und 1630 viele Todesopfer forderte. Kurz darauf, im Jahr 1632, erlitt Heldritt durch bayerische und kaiserliche Truppen Zerstörungen. Bis 1642 war der Ort nahezu entvölkert, und ein Großteil der landwirtschaftlichen Flächen lag brach.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.3571, 10.8083