Privatbesitz
Schloss Hautzenbichl
Schloss Hautzenbichl, ein Bauwerk am Ostrand von Knittelfeld in der Steiermark, Österreich, entwickelte sich von einem Wehrhof zu einem Renaissanceschloss und ist heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung von Hautzenbichl erfolgte im Jahr 1086, als Markgraf Adalbero von Steiermark seinen Besitz an Erzbischof Gebhard von Salzburg übergab, um sich von einem Kirchenbann zu befreien. Der Erzbischof schenkte das Gut dem Stift Admont. Um 1150 tauchte der Edelfreie Meginhalm von Hucenpuhelen als Besitzer auf, zu dessen Zeit Hautzenbichl noch ein befestigter Wehrhof war. Ab 1160 gehörte es zum Stift Seckau, das den Besitz oft als Lehen vergab. Im 14. und 15. Jahrhundert erweiterten die Lobminger den Wehrhof zu einer größeren Wehranlage, die jedoch später verfiel. Zwischen 1540 und 1542 erwarb Joachim Muerer das Anwesen und ließ es 1542 im Stil der Renaissance neu errichten, wobei ein französischer Architekt vermutet wird.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Hautzenbichl_Kobenz_01.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.2257, 14.8281