Pflegeheim
Schloss Haus

Südlich von Wartberg ob der Aist in Oberösterreich steht auf etwa 397 Metern über dem Meeresspiegel das Schloss Haus, eine ehemalige Burganlage. Der heutige dreiflügelige Bau aus dem 18. Jahrhundert dient heute als Pflegeheim.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als ein Ulrich von Haus um 1291 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die ursprüngliche Burg, benannt nach dem Geschlecht der Hauser, die auch Burggrafen in Steyr waren, lag vermutlich näher an der Aist. Im 13. Jahrhundert erlangten die Hauser als Raubritter Berühmtheit, indem sie Händler auf dem Handelsweg zwischen Pregarten und Mauthausen täuschten. Im 14. Jahrhundert wurde die Burg ein landesfürstliches Lehen der Herrschaft Freistadt, mit Andre Hauzenberger als erstem bestätigten Besitzer im Jahr 1391. Nach mehreren Besitzerwechseln, darunter die Sinzendorfer und Schweinböck, kam das Schloss 1542 an Georg von Landau. Sein Sohn Hannes von Landau wurde später zum Freiherrn zu Haus und Rappottenstein erhoben. Die Familie Landau, die zum Protestantismus konvertiert war, verlor das Schloss 1620 durch Konfiskation im Zuge des Adelsaufstands und der Gegenreformation. Graf Leonhard Helfrich von Meggau erwarb es 1621. Nach einem Erbstreit fiel es an Graf Cavriani, bevor Graf Gundaker Thomas von Starhemberg es 1708 übernahm.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Haus.JPG
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Lage: 48.3433, 14.5089