Tagungszentrum
Hotel
Schloss Haniel

Das Schloss Haniel, heute bekannt als „Haus Maria in der Aue“, ist ein Anwesen im Bergischen Land. Ursprünglich als Jagd- und Gästehaus für einen Großindustriellen errichtet, dient es heute als Tagungszentrum und Hotel.
Geschichte+
Die Geschichte des Standorts reicht bis ins Jahr 1379 zurück, als der Hof zum Steinhaus, auf dessen Grund das spätere Schloss Haniel entstand, an die Abtei Altenberg verkauft wurde. Im März 1925 erwarb Landrat a.D. Dr. Karl Haniel das Gut Steinhausen und ließ es zu einem landwirtschaftlichen Betrieb ausbauen. Zwischen 1927 und 1928 ließ Haniel das im barocken Stil gehaltene „Große Haus“ als Jagd- und Gästehaus errichten, ausgestattet mit einem beheizten Schwimmbad und einer Kegelbahn. Die Familie Haniel musste das Anwesen 1934 verlassen, da Edith Haniel nach den Nürnberger Gesetzen als nicht „rein arisch“ galt. 1941 kaufte die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt das Schloss und nutzte es als Seminar für Kindergärtnerinnen.
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Lage: 51.0747, 7.1681