Privatbesitz
Schloss Hammeries

Im oberösterreichischen Losenstein steht Schloss Hammeries, ein Beispiel für die Entwicklung ländlicher Adelssitze. Es wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung von Hammeries datiert auf das 13. Jahrhundert. Die Familie Hammerrieser von Weimar, bürgerlich Spitzer genannt, gehörte dem Bauernadel an und besaß das Recht, Waffen zu tragen. Der Name des Schlosses leitet sich vom „Ries“ ab, dem Roheisen, das aus der Steiermark über die Enns nach Steyr transportiert und in Hammerwerken verarbeitet wurde. Nach dem Niedergang der Eisenverarbeitung wurde im Jahr 1801 an dieser Stelle eine schlesische Weberei eingerichtet. Die Besitzer wechselten häufig; zu den Namen zählen Berger, Ritter von Bans, Jeckel, Winkelhofer, Dalberg, Pittinghofer und Rudolf Sturm, dessen Nachfolger Johann Maresch wurde. Das Schloss war ursprünglich in drei separate Teile gegliedert, die im Jahr 1527 durch einen zentralen Turm zu einem einzigen Bauwerk zusammengefügt wurden. Dieser Turm beherbergt ein Marmor-Eingangstor mit einem Bogen, über dem die Initialen I. P. und A. P.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Losenstein_Schloss_Hammerschmiedries_Laussastra%C3%9Fe_25_%2801%29.JPG?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.9369, 14.4215