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Schloss Hamborn (Borchen)

Eine weitläufige Schlossanlage in Borchen, Nordrhein-Westfalen, ist Schloss Hamborn, dessen Ursprünge bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen. Es hat ein aus Natursteinen erbautes Hauptgebäude im Stil der Weserrenaissance und beherbergt heute eine anthroposophische Schulgemeinschaft.
Geschichte+
Die erste Erwähnung Hamborns findet sich in einer Urkunde des Klosters Corvey aus dem 9. Jahrhundert. Zwischen 1137 und 1140 gelangte der Besitz durch eine Schenkung an das Domkapitel Paderborn, wodurch die Obödienz Hamborn entstand. Die heutigen Schlossstrukturen gehen auf zwei Gutshöfe zurück, die Mitte des 19. Jahrhunderts von der Familie von Hartmann erworben und zu einem Gut zusammengeführt wurden. Diese Familie errichtete den heutigen Ostflügel. Über die Familien Mallinckrodt und von Droste zu Hülshoff kam das Anwesen 1913 an Freiherr Otto von Rüxleben, der den Nordflügel mit Saal und einen zweiten Turm anfügte. Nach einem Brand im Jahr 1929, als Johannes Leidl Eigentümer war, wurde das Schloss wieder aufgebaut. 1931 erwarb Siegfried Pickert das Anwesen und etablierte eine anthroposophische Einrichtung zur Förderung bedürftiger Kinder.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.6624, 8.7710