Privatbesitz
Schloss Hambach

In Niederzier, Nordrhein-Westfalen, ist Schloss Hambach ein Jagdschloss der Herzöge von Jülich. Ursprünglich eine rechteckige Vierflügelanlage mit vier Ecktürmen, sind heute noch Teile von zwei Flügeln und drei Türmen erhalten. Die beiden Türme, die den Eingang flankieren, wurden zu Wohnraum umgestaltet.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses gehen auf eine Burg zurück, die um 1280 von Graf Walram von Jülich errichtet wurde. Im Dezember 1512 zerstörte eine Pulverexplosion den Bau, der anschließend wiederaufgebaut und von Herzog Johann erweitert wurde. Zwischen 1558 und 1565 ließ Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg das Anwesen durch die Architekten Alessandro und Maximilian Pasqualini zu einem Renaissanceschloss umgestalten. Es diente fortan als Schauplatz für Jagdgesellschaften im Hambacher Forst. Im Jahr 1659 war das Schloss Tagungsort des Landtags des Herzogtums Jülich. Im 18. Jahrhundert fungierte es als kurfürstliches Lustschloss, bevor es 1769 in ein Kloster umgewandelt wurde. Die Franzosen erklärten es 1794 zum Nationalgut und veräußerten von 1801 bis 1805 das Inventar, wobei sie auch den Nordturm und den Nordwestflügel abrissen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=570
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Lage: 50.8999, 6.4407