Örtliche Behörden
Schloss Halmstad
Das Schloss Halmstad, ein Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert, befindet sich in der schwedischen Provinz Halland. Ursprünglich als königliche Residenz erbaut, erinnert seine Architektur eher an ein dänisches Landhaus als an einen Palast.
Geschichte+
An der Stelle des heutigen Schlosses befand sich im 16. Jahrhundert ein Bauernhof. Dieser wurde 1595 vom dänischen König Christian IV. erworben, um als offizielle Unterkunft für königliche Besuche in Halmstad zu dienen, da die Stadt zu dieser Zeit unter dänischer Herrschaft stand. Zwischen 1609 und 1618 ließ der dänische König das Schloss errichten, wobei der niederländische Architekt Willum Cornelissen die Bauleitung innehatte. Nach dem Frieden von Brömsebro im Jahr 1645 und dem Frieden von Roskilde im Jahr 1658 ging die Provinz Halland an Schweden über. Das Schloss wurde daraufhin zur Residenz des ersten schwedischen Gouverneurs von Halland, Bengt Christoffersson Lilliehöök, und diente auch den schwedischen Königen bei ihren Besuchen. 1658 erfolgte ein Ausbau zu einer Festung. Seit 1770 wurde das Schloss mehrfach restauriert.
Vor Ort+
Heute beherbergt das Schloss Halmstad lokale Behörden und dient als Sitz des Gouverneurs von Halland. Es ist somit weiterhin ein aktiver Verwaltungssitz.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 56.6716, 12.8577