Kulturzentrum
Schloss Haiding

In Krenglbach-Haiding in Oberösterreich liegt das Schloss Haiding, einst eine wehrhafte Wasserburg. Seine Geschichte ist geprägt von wechselnden Besitzern und einer Transformation von einer Festung zu einem heutigen Kulturzentrum.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses Haiding datiert auf das Jahr 1340. Bereits um 1312 hatten sich die Ritter von Gelting in Haiding niedergelassen und dort eine Wasserburg errichtet. Diese wurde jedoch von den Schaunbergern eingenommen, niedergebrannt und die Geltinger mussten versprechen, die Anlage nicht wieder als Burg aufzubauen. Nach der Niederlage der Schaunberger gegen die Habsburger erhielt Ulrich Geltinger Haiding 1386 als landesfürstliches Lehen zurück. Nach dem Aussterben der Geltinger ging der Besitz an einen Hostorffer über. Später gelangte das Anwesen an die Familie Rondinelli, von der Hans Sigmund Rondinelli es an Graf Engelbert Katzianer verkaufte. Bis 1674 war Sigmund Ferdinand Katzianer dort ansässig. Im Jahr 1727 erwarb Graf Wilhelm Strattmann das Schloss und schlug es seinem Fideikommiss Peuerbach zu. Bis zur Auflösung des Fideikommiss 1825 blieb Haiding im Besitz der Strattmann-Batthyanys. Nach einer Besitzteilung fiel Haiding an Fürst Philipp Batthyany. 1879 erbte Fürst Wilhelm Alfred Montenuovo, der mit Juliane Batthyany verheiratet war, das Schloss. Drei Jahre später verkaufte er das leerstehende Gebäude an Hans und Maria Pauler, die es als Bauernhof nutzten. Anfang des 20. Jahrhunderts verfiel das Schloss, bis es 1970 von Baumeister Friedrich Achleitner renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wasserschloss_Haiding-Teichanlage.jpg
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Lage: 48.2129, 13.9741