Schloss/BurgHagenau (St. Peter am Hart9

Schloss Hagenau

Schloss Hagenau

Privatbesitz

Das Renaissanceschloss Hagenau befindet sich in der Gemeinde St. Peter am Hart im Bezirk Braunau am Inn, Oberösterreich. Es liegt auf einem Felssporn, der zum Inn hin vorspringt.

Geschichte+

Die Ursprünge von Hagenau reichen bis ins Jahr 1088 zurück, als eine Burg in der Nähe des heutigen Schlosses erstmals im Besitz des Geschlechts der Hagenauer erwähnt wurde. Nach dem Aussterben dieser Linie im Jahr 1152 ging die Anlage an die Bischöfe von Passau über, die sie an ein Ministerialengeschlecht verlehnten, das ebenfalls den Namen Hagenau trug. Mit dem Tod Ludwigs von Hagenau im Jahr 1262 fiel die Burg kurzzeitig an die Ortenburger und später an die Herzöge von Bayern. Die Burg wechselte häufig den Besitzer, darunter die Familien Toerring (ab 1270) und Ahamer (um 1400). Die Taimer zu Mühlheim erwarben die Burg 1525 und blieben bis 1635 Eigentümer. Nachdem die alte Burg durch Brände und Überschwemmungen stark beschädigt worden war, wurde sie 1571 abgerissen und das heutige Schloss auf einer hochwassergeschützten Anhöhe neu errichtet. 1635 schenkte Kurfürst Maximilian I. von Bayern das Anwesen seinem Leibarzt Ferdinand Schütz, der den Titel „von und zu Hagenau und St. Peter“ führen durfte und das Bräuhaus sowie die Stallungen errichten ließ. Im Jahr 1710 erwarb Graf Ferdinand Josef von Rheinstein und Tattenbach das Schloss, das zwischen 1717 und 1728 aufgrund von Baufälligkeit neu aufgebaut werden musste.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.2749, 13.0996