Amtsgericht
Behörden
Museum
Schloss Hadamar

In der hessischen Stadt Hadamar steht das Schloss Hadamar, eine Renaissance-Anlage, die einst die Residenz der Hadamarer Linie des Hauses Nassau war. Zeitweise diente es als Herrschaftssitz eines eigenständigen Fürstentums.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins späte 12. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle ein Hof des Klosters Eberbach entstand. Vermutlich wurde kurz darauf ein befestigtes Haus errichtet, das eine ältere Turmburg ersetzte. Nach Besitzstreitigkeiten verkaufte das Kloster den Hof 1320 an Graf Emich von Nassau, der dort eine Wasserburg und einen Wirtschaftshof anlegen ließ. Mit der Verleihung der Stadtrechte an Hadamar im Jahr 1324 wurde die Burg in die Stadtbefestigung integriert. Nach dem Aussterben der älteren Linie Nassau-Hadamar im Jahr 1349 wechselten Stadt und Burg mehrfach den Besitzer. Im 15. Jahrhundert erfolgten erste größere Umbauten, darunter die Einrichtung eines Säulensaals und einer Kapelle um 1440. Ein Brand im Jahr 1540 beschädigte Teile der Anlage, insbesondere den Ostflügel. Ab 1557 war das Schloss wieder vollständig in nassauischem Besitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.4473, 8.0450