Privatbesitz
Schloss Habichrigl

Das Schloss Habichrigl, ein Bauwerk im Mühlviertel, befindet sich in der Ortschaft Riegl, westlich von Bad Zell. Ursprünglich um 1200 in Regensburger Besitz, ist es heute ein privat genutzter Bauernhof, der seine schlossartige Erscheinung durch Umbauten weitgehend verloren hat.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses Habichrigl erfolgte um 1200, als es sich im Besitz von Regensburg befand und als Lehen der Herren von Kapellen diente. Um 1280 wird Heinrich Rigelarus, der Richter von Mauthausen, als Eigentümer genannt. Im Jahr 1366 ging das Schloss an die Familie Habichler über, von der es seinen heutigen Namen erhielt. Zu den beurkundeten Habichlern gehörten Friedrich um 1408, Wolf und Konrad um 1438 sowie Georg um 1483. Letzterer verkaufte das Schloss 1483 an Andres Königsteiner, den Pfarrer von Zwettl. Nach weiteren Besitzerwechseln, unter anderem an Christoph Walch und Georg von Hoheneck, gelangte das Anwesen an Joachim Stangl von Waldenfels. Am 25. Juli 1596 übernahmen die Jörger das Schloss.
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Lage: 48.3481, 14.6564