Schloss/BurgGymnich

Schloss Gymnich

Schloss Gymnich

Privatbesitz

Eine Wasserburg in Gymnich, einem Stadtteil von Erftstadt in Nordrhein-Westfalen, ist Schloss Gymnich. Es war der Stammsitz des rheinischen Rittergeschlechts von Gymnich.

Geschichte+

Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1354 zurück, als Heinrich I. von Gymnich eine erste Burg errichtete und sie dem Kölner Erzbischof als Offenhaus übergab. Nach Zerstörungen durch Überfälle wurde diese Burg 1399 auf Befehl des Erzbischofs Friedrich von Saarwerden abgerissen, wobei Heinrich II. sich verpflichtete, an dieser Stelle keine neue Befestigung zu bauen. Ein Nachfolgebau entstand daraufhin an einem anderen Ort östlich der ersten Anlage. Im Jahr 1419 wurde Johann von Gymnich mit dem neuen Haus belehnt. Das Schloss blieb bis zum Aussterben der Linie von Gymnich im Jahr 1824 in Familienbesitz und ging danach durch Schenkung an Max Felix Reichsgraf Wolff Metternich über. Später erbte es Vilma Reichsgräfin Wolff Metternich, die es durch Heirat in die Linie de Maistre brachte. Nach dem Tod ihres kinderlosen Sohnes Rudolf Vicomte de Maistre fiel das Schloss an Jörg Freiherr von Holzschuher. Das Schloss wurde im Hessenkrieg 1642 niedergebrannt. Der Westflügel wurde zwischen 1655 und 1659 im Barockstil wiederaufgebaut, der Nordflügel entstand 1722.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.8426, 6.7442