Privatbesitz
Schloss Gutenberg

Das Schloss Gutenberg, eine der besterhaltenen Burganlagen Österreichs, liegt auf etwa 573 Metern über dem Meeresspiegel in der Steiermark. Das Bauwerk, das heute als Renaissanceschloss erscheint, ist bis heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die Ursprünge des Burgareals reichen in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück, als es den hochfreien Herren von Feistritz gehörte. Der erste steinerne Wehrbau wurde wohl vor 1144 von Juta von Feistritz und ihrem Gatten Leutold II von St. Dionysen errichtet, wobei die damalige Burgherrin dem Schloss seinen Namen gab. Leutold III, ihr Sohn, führte um 1185 erste Ausbauten durch. Nach seinem Tod 1189 und dem Ableben seiner Witwe fiel der Besitz 1210 an seinen Schwiegersohn Herrand von Wildon. Die Wildoner nutzten die Burg selten und setzten Burggrafen ein. Kurz nach 1261 gelangte Gutenberg als Mitgift an Adalbero von Kuenring-Dürnstein, dessen Sohn Leutold es 1286 an die Brüder Friedrich, Ulrich und Heinrich von Stubenberg verkaufte. Obwohl Friedrich von Stubenberg 1292 viele Burgen an Herzog Albrecht abgeben musste, durfte er Gutenberg behalten. Im 14. und 15. Jahrhundert wechselten sich verschiedene Familienzweige der Stubenberger im Besitz ab, oft bedingt durch Erbteilungen oder finanzielle Engpässe.
Quelle: wehrbauten.at · Bild: http://www.wehrbauten.at
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Lage: 47.2122, 15.5685